Dazu gehören neben den thermodynamischen Daten reiner Stoffe besonders das Phasengleichgewichtsverhalten von Gemischen sowie die Analyse des Verhaltens von  Multikomponentensystemen. Neben den üblichen Modellen werden dabei auch die Ansätze zur Beschreibung des realen Verhaltens von elektrolythaltigen Gemischen behandelt. Nach einer tiefergehenden Behandlung der benötigten thermodynamischen Grundlagen wird detailliert auf verschiedenste Ansätze zur Lösung verfahrenstechnischer Probleme mit Hilfe  oderner thermodynamischer Methoden eingegangen. Dazu gehören beispielsweise eine eingehende Diskussion von Hybridverfahren und Zweidruckverfahren, die Auswahl von  Zusatzstoffen für Sonderverfahren wie azeotrope und extraktive Rektifikation, Extraktion, … sowie eine eingehende Diskussion der Möglichkeiten der reaktiven Rektifikation. Es soll dabei besonders auch die Fähigkeit zum Verständnis verschiedener grafischer Darstellungen des Gemischverhaltens (Darstellungen auf lösungsmittelfreier Basis, Iso-Linien, Grenzlinien bzw. -flächen, …) geschult werden.
Regelmäßige Übungen (zum Teil mit Hilfe des Programms MathCAD) dienen der Festigung des Lernstoffs und bieten dem Teilnehmer die Gelegenheit, sein Verständnis durch Klärung  offener Fragen zu vertiefen.
Im Anschluß an die ersten drei Tage des Kurses folgt ein optionaler eintägiger Workshop zu den Themen Recherche, Analyse und Bewertung, Regression und Abschätzung von Stoffdaten sowie deren Verifikation für die Prozesssimulation.

 

Die Materialien dazu sind in englischer Sprache.

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